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Essbare Wildpflanzen – gesund und köstlich

Dieser Artikel ist in enger Zusammenarbeit mit Christel Schultz von Yopika entstanden.

In unserer unmittelbaren Umgebung gibt es zahlreiche Wildpflanzen, die zum Essen geeignet sind.

Kleine Kraftpakete

Diese Wildpflanzen können uns mit vielen Vitalstoffen (z. B.Vitaminen, Enzymen, Mineralstoffen, Bitterstoffen) versorgen. Die üblichen Nutzpflanzen, die wir in jedem Supermarkt kaufen können, enthalten diese wichtigen Vitalstoffe (z. B. Bitterstoffe) oft nur noch in wesentlich geringeren Mengen oder überhaupt nicht mehr. Sie wurden herausgezüchtet. Unser Körper braucht diese Vitalstoffe jedoch, damit alle Stoffwechselvorgänge reibungslos ablaufen können und wir vital und gesund bleiben oder wieder werden. Bitterstoffe beispielsweise brauchen wir für eine gut funktionierende Verdauung.

Essbare Wildpflanzen können also einen wichtigen Beitrag für unsere Gesundheit leisten, wenn wir uns trauen, sie in unseren Speiseplan aufzunehmen. Noch dazu sind die kleinen Kraftpakete völlig kostenlos vor unserer Tür zu finden. Wir müssen einfach nur rausgehen und die Augen offenhalten.

Die Vielfalt kehrt zurück

Ihr alle wart sicher schon einmal in verschiedenen Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften. Versucht einmal, euch daran zu erinnern, wie viele Obst- und Gemüsesorten es dort zu kaufen gibt. Auf wie viel kommt ihr? Zählt ruhig die exotischen Sorten und Getreide dazu. 50? 100? Das ist viel, meint ihr?

Ich habe hier eine Enzyklopädie essbarer Wildpflanzen zu stehen. Was meint ihr, wie viele essbare Wildpflanzen in diesem Buch beschrieben werden? Dort sind 2000 (ja, wirklich ZWEITAUSEND) essbare Wildpflanzen beschrieben. Und zwar allein in Mitteleuropa vorkommende essbare Wildpflanzen!

Die essbaren Wildpflanzen sind den von uns Menschen kultivierten Sorten also nicht nur hinsichtlich ihres Vitalstoffgehalts, sondern auch hinsichtlich ihrer Vielfalt haushoch überlegen. Nun stellt euch einmal vor, was ihr mit dieser Vielfalt in der Küche anfangen könntet…

Wichtige Vorbereitung

Wichtig sind dafür jedoch Kenntnisse über die Pflanzen und ihre Anwendung, denn es gibt auch giftige Pflanzen und Pflanzen, die unter Naturschutz stehen. Und bei unsachgemäßer Verarbeitung können natürlich auch unnötig viele Vitalstoffe verloren gehen. Die Wildpflanzen wären dann zwar meist trotzdem noch den üblichen Nutzpflanzen überlegen, aber schade wäre es trotzdem.

Daher werden wir auf unseren Tochterblogs Mein halbwilder Garten und Meine halbwilde Küche regelmäßig ausführlichere Informationen zu essbaren Wildpflanzen veröffentlichen, z. B. Porträts von essbaren Wildpflanzen, leckere Rezepte und natürlich Tipps zum Sammeln ebenso wie zum Anbau im eigenen Garten.

Die beiden Blogs sind noch (Anfang 2019) in den Kinderschuhen, sodass ihr als Anfänger gleich mit ihnen wachsen und Wissen rund um essbare Wildpflanzen ansammeln könnt. Geht es euch nicht schnell genug? Oder seid ihr schon fortgeschrittene Pflanzensammler? Wie wäre es dann mit einem Buch über essbare Wildpflanzen? Ein Bestimmungsbuch zum Mitnehmen ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Die ersten wichtigen Hinweise zum Sammeln von essbaren Wildpflanzen verraten wir euch natürlich gleich in einem weiteren Artikel hier auf diesem Blog.

Über den Autor des Beitrages: Anja

Viele Ereignisse in meiner Vergangenheit haben nach und nach dazu geführt, dass ich mich immer mehr für Nachhaltigkeit interessiert habe. Dieses Interesse spiegelt sich in diesem Blog wieder. Hier schreibe ich über das, was mich beschäftigt. Und nein, ich bin weder perfekt noch die absolute Expertin. Ich mache mir einfach nur Gedanken über unsere Zukunft und möchte diese Gedanken mit euch teilen. Denn unsere Zukunft geht uns alle an.

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